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    Dienstag, 8. Mai 2018, 23:24

    Englische spannende Kinderfilme

    Ich wuerde mir einen thread zum Thema CFF (Children's Film Foundation) wuenschen.
    Bin sicher, eiwennho waere auch mit dabei.
    In tvforen.de gibt es einige threads darueber, die sich grosser Beliebtheit erfreut haben...ich koennte mir vorstellen, dass es auch hier ausser mir ein paar CFF Fans gibt.

    Mir gefielen vor allem die CFF Filme, die zwischen 1948 (The Secret Tunnel aka Der geheimnisvolle Tunnel) und 1967 entstanden sind (z. B. In der Bucht von Kitty Hawk aka Dead End Creek)(Ghost of Monk's Island aka Das Geheimnis der Moenchsinsel).
    Ich muss aber zugeben, dass mir viele der spaeter gedrehten CFF Filme aus den 70er und 80er Jahren nicht mehr gefallen haben.
    Die Musik veraenderte sich (CFF wollte unbedingt mit der Zeit gehen, also gab es nun Beatrythmen anstatt des frueher so spannungssteigernden Soundtracks), und statt Spannung gab es oft nur Klamauk. Immer mehr CFF Filme wurden in London gedreht, nicht mehr in Burgen oder an der Kueste oder in Hoehlen.

    Wenn Ihr in Google nach CFTF Catalogue sucht, dann findet Ihr die komplette Auflistung aller CFF Filme alphabetisch, und koennt dort sicher viele Filme wiedererkennen, die Euch als Kind gefallen haben. In der imdb.com gibt es die deutschen Titel (fast immer).

    Und sowohl in amazon.de als auch in amazon.co.uk gibt es Etliches von CFF auf DVD (ich kann ganz besonders "Treasure at the Mill" empfehlen, es hat auch tolles bonus material).

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    Mittwoch, 9. Mai 2018, 16:41

    CFF

    Die britischen CFF- Serien sagen mir vordergründig zunächst mal nichts. Ich werde da ggfs. noch mal nachhaken.
    Zur Erstellung eines threads über dieses sicher hochinteressante Thema brauchst Du übrigens kein "okay" seitens des Administrators. Einfach unter dem entsprechenden Thread "TV- Serien" Dein Wissen, Deine Gedanken und Deine Interpretationen frei von der Leber weg eingeben, abspeichern, fertig !
    Würde mich freuen, von Dir in dieser Richtung etwas lesen zu können :thumbsup: !

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    Dienstag, 12. Februar 2019, 13:30

    Re: Cff

    Hi fareast, es sieht so aus, als sei ich die einzige ausser eiwennho in diesem Forum, die sich noch an die britischen spannenden CFF Filme fuer Kinder aus den 40er, 50er und 60er Jahren erinnert. :(

    Der erste der CFF Filme, den ich 1964 in der ARD angeschaut haben muss, hiess "Die Sache mit der Schatzinsel".
    Dieser CFF Film basiert auf Enid Blyton's beruehmtestem Fuenf Freunde Buch "Fuenf Freunde erforschen die Schatzinsel" (Five on a Treasure Island), das sie 1942 schrieb, und das 1957 von Rank Screen Services fuer CFF produziert wurde:
    http://www.cftf.org.uk/catalogue/f.html#…atreasureisland
    1964 hatte ich noch nie etwas von Enid Blyton gehoert - kein Wunder, waren doch ihre Kinderbuecher voellig zu unrecht von vielen deutschen Bibliotheken und Schulbuechereien verbannt worden wegen ihrer simplen Schreibweise. So auch in Braunschweig, wo ich lebte, als der Film im Fernsehen lief.
    Haette ich nicht ein Jahr spaeter an meinem 10. Geburtstag einen Dackelwelpen bekommen, und ein paar Schulfreundinen mit nach Hause gebracht, die ihn sich unbedingt anschauen wollten, dann haette ich nie etwas von den spannenden Enid Blyton Buechern gehoert.
    So aber freundete ich mich mit Katti an, die mir im Herbst/Winter 1965/1966 die alten Enid Blyton Buecher ihrer drei aelteren Brueder auslieh...und fuer mich begann eine lebenslange Faszination und Begeisterung mit EB.
    Um 1974 herum erschien die EB Biographie von Barbara Stoney, von deren Existenz mir der Erika Klopp Verlag (wo die Abenteuer Serie von EB auf deutsch erschien) 1978 schrieb. Das war das erste Buch aus dem Ausland, das ich mir im April 1978 ueber eine Braunschweiger Buchhandlung vorbestellte. Es dauerte fast 2 Monate, ehe es ankam, und es war sehr teuer, aber es lohnte sich.
    Darin las ich, dass "Die Sache mit der Schatzinsel" 1957 in Dorset an der Kueste verfilmt worden war (unter dem Titel "Five on a Treasure Island").
    Und 1964 wurde "Five have a Mystery to solve" verfilmt, der aber nie im deutschen Fernsehen ausgestrahlt wurde.
    Von da an wuenschte ich mir nur eins zum Geburtstag und zu Weihnachten: Fuenf Freunde Buecher und Abenteuer Buecher von Enid Blyton. Meine intellektuellen Eltern jedoch, die beide studiert hatten und aus mir unbedingt ein Wunderkind machen wollten, mochte die Blyton Buecher absolut nicht.
    Mit sehr viel Glueck erhielt ich an einem typischen Weihnachtsfest in der zweiten Haelfte der 60er Jahre also einen einzigen Fuenf Freunde Band, "Pippi Langstrumpf" (die ich mit 10 Jahren bereits unglaubwuerdig fand), "Der kleine Prinz" von Antoine de St. Exupéry und eine unendlich langweilige Mozart Biographie. Auch "Nils Holgersson" und die "Langerud Kinder" fand ich kaum lesbar, aber ich kaempfte mich tapfer durch.

    Als ich 1974 von zu Hause auszog, war Bertelsmann auf die bloedsinnige Idee gekommen, die klassischen Eileen A. Soper Illustrationen in den Fuenf Freunde Buechern gegen moderne Illustrationen von Wolfgang Hennecke auszutauschen. Statt Shorts trugen die Fuenf Freunde nun Blue Jeans (???).
    Timmy, der Hund von George, vorher ein huebscher Hund auf den Soper Illustrationen, war nun abgrundtief haesslich auf Hennecke's Illustrationen.
    Also machte ich mich ab 1974/1975 im groesseren Umkreis von Hannover und Braunschweig (mein Freund fuhr einen BMW 2002) in allen Buchhandlungen auf die Suche nach den mir noch fehlenden Fuenf Freunde Baenden mit Eileen Soper's Illustrationen (nicht ahnend, dass der Bluechert Verlag, wo die "Fuenf Freunde" zu Beginn der 50er Jahre zuerst erschienen, und spaeter der Bertelsmann Verlag lediglich einen Teil der engl. Soper Illustrationen fuer die deutschen Ausgaben verwendet hatte).
    Erst als ich ab 1995 alle Fuenf Freunde Buecher via Book Search (das waren die pre-Internet Jahre) ueber eine befreundete Buchhaendlerin aus Fowey in Cornwall beschaffen liess, fiel mir auf, dass die alten roten gebundenen englischen Fuenf Freunde Ausgaben fast doppelt soviele Illustrationen hatten wie die deutschen Uebersetzungen.
    Eigentlich haette ich es mir denken koennen, denn im Mai 1981, auf meinem ersten langen England Urlaub, kaufte ich mir alle 8 Abenteuer Buecher von Macmillan bei Foyle's in London und staunte zu Hause bei naeherer Betrachtung, wieviele Stuart Tresilian Illustrationen die gebundenen englischen Buecher aufwiesen, die der Erika Klopp Verlag (vermutlich aus Kostengruenden) hatte wegfallen lassen.
    Nur ein weiterer britischer Kinderbuchautor gefiel mir fast so gut wie Enid Blyton, und das war Norman Dale (aber das wuerde jetzt zu weit fuehren ;)).
    Um aber meine CFF Geschichte zu einem Abschluss zu bringen: in den 60er Jahren liefen also jede Menge CFF Filme in der ARD, spaeter auch im ZDF. Die beruehmtesten und besten waren m. E. "Der geheimnisvolle Tunnel" (aus den spaeten 40er Jahren, es gibt auch ein Buch mit Fotos vom Film von Mary Carthcart Borer im britischen amazon),"In der Bucht von Kitty Hawk" (Dead End Creek), "Der Schatz in der Muehle" (Treasure at the Mill, sehr spannend, den es im britischen amazon auf DVD gibt), "Das Geheimnis des Moenchs", "Das Geheimnis der Vogelinsel", "Der geheimnisvolle Forst", "Ins Netz gegangen", "Der Junge aus Kanada" und "Sturmflut".
    Dank Hans Schaffner (der ja nach 2011 sieben der CFF Filme auf DVD herausbrachte) liefen im Fruehling und Sommer 1989 auf dem neuen Sender Pro7 jeden Nachmittag unter der Woche alte und neuere CFF Filme, ehe Pro7 leider sein Format aenderte und nur noch neue Produktionen ausstrahlte.
    Ich hatte seit Juli 1980 einen Videorekorder, und nahm 20 der aelteren CFF Filme auf Pro7 auf, das war der Beginn meiner CFF Sammlung. Ich schrieb an Pro7, ob sie bitte auch "Die Sache mit der Schatzinsel" ausstrahlen koennten, aber ehe es dazu kam, aenderte Pro7 wie gesagt sein Format, und es wurden nicht mehr laenger nachmittags alte CFF Filme ausgestrahlt.
    1995 war ein wichtiges Jahr fuer mich. Zum 3. Mal fuhr ich im Urlaub nach England und freundete mich dort mit Christine Alexander aus Fowey in Cornwall an, eine Buchhaendlerin, der die Buchhandlung Bookends of Fowey gehoerte (inzwischen hat sie sich vor ca. 17 Jahren auf den Kanaren zur Ruhe gesetzt). Mit ihr redete ich ueber meine Blyton Leidenschaft und wie gern ich den CFF Film "Five on a Treasure Island" wiedersehen wuerde. Sie fand heraus, dass Rank Screen Services diesen Film 1957 produziert hatte, und sie fand fuer mich eine Telefonnummer von der CFF (Children's Film Foundation). Ich rief dort an (mein Schulenglisch liess damals zu wuenschen uebrig, aber der arme Mann am anderen Ende der Leitung bemuehte sich, mich zu verstehen) und ueberredete ihn tatsaechlich, mir eine VHS Kopie von "Die Sache mit der Schatzinsel" zu machen.
    Es war sehr teuer, 200 £, umgerechnet 400 DM, aber ich gab nie viel Geld fuer Kleidung aus, und es war mir seit 1964 so ungeheuer wichtig gewesen, diesen Film wieder zu sehen.
    Etwa 6 Wochen spaeter an einem regnerischen Freitag klingelte der Postbote nachmittags an der Tuer, und ich hielt die VHS Cassette "Five on a Treasure Island" in den Haenden. 1995 ahnte ich nicht, dass es noch weitere 15 Jahre dauern wuerde bis September 2010, ehe dieser Film auf DVD erscheinen wuerde. Fuer mich hatte sich die Anschaffung also gelohnt, und ich schaute mir den Film jedes jahr wieder an. Und das Schoene an der Sache: it stood the test of time, was ich nicht von jedem alten Film sagen kann. Aber dieser Film gefaellt mir heute noch genauso gut wie in meiner Kindheit.
    Die britischen CFF- Serien sagen mir vordergründig zunächst mal nichts. Ich werde da ggfs. noch mal nachhaken.
    Zur Erstellung eines threads über dieses sicher hochinteressante Thema brauchst Du übrigens kein "okay" seitens des Administrators. Einfach unter dem entsprechenden Thread "TV- Serien" Dein Wissen, Deine Gedanken und Deine Interpretationen frei von der Leber weg eingeben, abspeichern, fertig !
    Würde mich freuen, von Dir in dieser Richtung etwas lesen zu können :thumbsup: !

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    Dienstag, 12. Februar 2019, 16:47

    Enid Blyton und die CFF- Umsetzungen

    Hallo Chrissie,
    wie ich deinen Zeilen entnehmen kann, bis Du eine regelrechte Blyton und CFF- "Aficionada" ! Finde ich toll, wenn sich jemand so mit speziellen Vorlieben identifizieren kann und dann auch hartnäckig am Ball bleibt.
    Enid Blyton kannte ich aus den 60er Jahren vom Namen her, besaß aber nie eins ihrer Bücher. Auch die CFF- Filme sind in dieser Zeit wohl weitgehend spurlos an mir vorübergegangen, aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht lag´s an den Ausstrahlungsterminen. Einen der aktuell auf youtube zugänglichen Filme mit historischem Hintergrund (Titel ist mir im Moment entfallen, war aber eine der Schaffner- Produktionen und wurde von mir auch im Thread "Fernsehserien" kurz besprochen) habe ich mir kürzlich angeschaut und war durchaus angetan. Damals hat CFF richtig Geld in die Hand genommen, was die Ausstattung und auch die Zahl der Statisten, z.B. bei den kurzen Schlachtszenen, betraf.
    Meine Eltern waren beide keine "Studierten", sondern kamen eher aus dem handwerklich-industriellen Bereich und haben mir bei meinen Vorlieben für´s Lesen keine Steine in den Weg gelegt. Schon mit Fünf bekam ich von meinem Onkel gelegentlich Comics mitgebracht und hatte mit 10/12 Jahren einen bunt gemischten Bestand sowohl von Comics als auch von klassischer Kinder- und Jugendliteratur wie Karl May, Grimms Märchen, Hauffs Märchen, Rübezahl, Till Eulenspiegel, Nibelungen, Thüringische Fabeln, Wilhelm Busch sowie viele Kinderbücher aus der DDR, darunter absolute Bestseller wie Lütt Matten oder Alfons Zitterbacke (der auch verfilmt wurde). Leider neigte meine Mutter nicht zuletzt aus Platzgründen dazu, meine gesammelten Werke immer mal wieder über einen Gebrauchtwarenladen, mit dessen Inhaberin sie befreundet war, weiterzuveräußern. So suche ich heute das Buch "Thüringische Fabeln" aus DDR- Produktion der Mittsechziger, ohne bisher einen Treffer gelandet zu haben. Das Werk könnte aus einem Kleinverlag stammen, die es Mitte der 60er ja noch im Arbeiter- und Bauernstaat gab.

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    Samstag, 16. Februar 2019, 03:00

    RE: Enid Blyton und die CFF- Umsetzungen

    Hallo fareast_de,
    schoen von Dir zu hoeren.
    Die wenigsten Baby Boomer erinnern sich an den Namen CFF, aber wenn man ihnen die Handlung der Filme erzaehlt, erinnern sich doch noch einige daran.
    Ich habe auch erst in den spaeten 70er Jahren (vermutlich dank der Enid Blyton Biographie von Barbara Stoney) zum 1. Mal von der Children's Film Foundation gehoert.
    Meine Eltern ueberreagierten, als ich im Oktober 1974 von zu Hause auszog (ab 1.1.75 wurde das Volljaehrigkeitsalter von 21 auf 18 herabgesetzt, ich war im August 1974 19 Jahre alt geworden, im Oktober warfen sie das Handtuch, und liessen mich ausziehen zu meinem Freund) und hatten hinterher nichts Eiligeres zu tun, als nach meinem Auszug meine EB Buchsammlung nach Taunusstein zu meinen juengeren Cousins und Cousinen zu bringen, so dass ich gezwungen war, wieder von vorn anzufangen mit dem Sammeln der 29 EB Buecher. Das habe ich ihnen nie verziehen! :cursing:
    21 Fuenf Freunde Buecher gab es mit den beiden letzten Baenden von Brigitte Blobel, die Bertelsmann spaeter wieder aus dem Verkehr zog. Und 8 Abenteuer Baende aus dem Erika Klopp Verlag.

    Einige Buchhandlungen im Grossraum Hannover/Braunschweig hatten noch ein paar aeltere EB Fuenf Freunde Exemplare mit den Eileen Soper Illustrationen vorraetig, ehe ganz auf die Wolfgang Hennecke Illustrationen umgestellt wurde.
    In den 70er Jahren wurden ausserdem Flohmaerkte immer haeufiger. Ich haengte Suchanzeigen an Schwarze Bretter in den Schulen, und 1985 fand ich schliesslich den letzten fehlenden Fuenf Freunde Band in Westfalen in der Naehe einer Talsperre, wo wir mittlerweile hingezogen waren.

    Diese EB Buechersammlung hat inzwischen 9 weitere Umzuege mitsamt Auswanderung in die USA ueberlebt, und sie ist immer noch in hervorragendem Zustand. 8)
    Inzwischen sind es 230 Enid Blyton Buecher geworden, da ich auch die englischen alten Originalausgaben dank book search in England auftreiben konnte zwischen 1995 und 2001.
    Mein Mann hat mir deshalb vor ein paar Jahren zum Geburtstag ein spezielles Enid Blyton Regal gebaut (breiter als ein Billy 90 von IKEA), in das meine komplette Sammlung passt. Mein ganzer Stolz. :) :) :)
    Hallo Chrissie,
    wie ich deinen Zeilen entnehmen kann, bis Du eine regelrechte Blyton und CFF- "Aficionada" ! Finde ich toll, wenn sich jemand so mit speziellen Vorlieben identifizieren kann und dann auch hartnäckig am Ball bleibt.
    Enid Blyton kannte ich aus den 60er Jahren vom Namen her, besaß aber nie eins ihrer Bücher. Auch die CFF- Filme sind in dieser Zeit wohl weitgehend spurlos an mir vorübergegangen, aus welchen Gründen auch immer. Vielleicht lag´s an den Ausstrahlungsterminen. Einen der aktuell auf youtube zugänglichen Filme mit historischem Hintergrund (Titel ist mir im Moment entfallen, war aber eine der Schaffner- Produktionen und wurde von mir auch im Thread "Fernsehserien" kurz besprochen) habe ich mir kürzlich angeschaut und war durchaus angetan. Damals hat CFF richtig Geld in die Hand genommen, was die Ausstattung und auch die Zahl der Statisten, z.B. bei den kurzen Schlachtszenen, betraf.
    Meine Eltern waren beide keine "Studierten", sondern kamen eher aus dem handwerklich-industriellen Bereich und haben mir bei meinen Vorlieben für´s Lesen keine Steine in den Weg gelegt. Schon mit Fünf bekam ich von meinem Onkel gelegentlich Comics mitgebracht und hatte mit 10/12 Jahren einen bunt gemischten Bestand sowohl von Comics als auch von klassischer Kinder- und Jugendliteratur wie Karl May, Grimms Märchen, Hauffs Märchen, Rübezahl, Till Eulenspiegel, Nibelungen, Thüringische Fabeln, Wilhelm Busch sowie viele Kinderbücher aus der DDR, darunter absolute Bestseller wie Lütt Matten oder Alfons Zitterbacke (der auch verfilmt wurde). Leider neigte meine Mutter nicht zuletzt aus Platzgründen dazu, meine gesammelten Werke immer mal wieder über einen Gebrauchtwarenladen, mit dessen Inhaberin sie befreundet war, weiterzuveräußern. So suche ich heute das Buch "Thüringische Fabeln" aus DDR- Produktion der Mittsechziger, ohne bisher einen Treffer gelandet zu haben. Das Werk könnte aus einem Kleinverlag stammen, die es Mitte der 60er ja noch im Arbeiter- und Bauernstaat gab.

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    Samstag, 16. Februar 2019, 03:10

    RE: Enid Blyton und die CFF- Umsetzungen

    Hallo fareast_de,
    Comics las ich auch gern. Mein Onkel in der DDR sammelte Comics aus dem Westen. Er fuhr vor der Errichtung der Mauer oft nach West-Berlin und kaufte sich dort Micky Maus und Goofy und sonstige Hefte.
    Da meine Grosseltern in der DDR lebten, bekam ich hin und wieder Buecher aus der DDR zum Geburtstag oder zu Weihnachten. Ich erinnere mich an "Christine und die Stoerche" und die beiden Ule Bam Baende. Einer hiess "Ule Bam auf grosser Fahrt". Hatte ganz tolle Illustrationen.
    Meine Oma hatte noch aus ihrer Kindheit "Goldkoepfchen" von Madga Trott auf dem Dachboden und "Durch's wilde Kurdistan" von Karl May von meinem Vater, aber irgendwie kam ich da nicht rein. Es packte mich nicht.
    Und "Goldkoepfchen" gefiel mir laengst nicht so gut wie "Pucki", "Hummelchen" und "Putzi".
    Wilhelm Busch und die Maerchen verschlang ich auch, und den Struwwelpeter (habe ich heute noch), ausserdem liebte ich "Tom Sawyer" (Huckleberry Finn gefiel mir hingegen gar nicht), "Robinson Crusoe" und "Lederstrumpf", da hatte ich eine alte Ausgabe mit wunderbaren Illustrationen (vom Tossa Verlag?).
    Gut erinnern tu ich mich heute noch an die Gutenacht Geschichten von Jella Leppmann (oder so aehnlich).
    Hallo Chrissie,

    Meine Eltern waren beide keine "Studierten", sondern kamen eher aus dem handwerklich-industriellen Bereich und haben mir bei meinen Vorlieben für´s Lesen keine Steine in den Weg gelegt. Schon mit Fünf bekam ich von meinem Onkel gelegentlich Comics mitgebracht und hatte mit 10/12 Jahren einen bunt gemischten Bestand sowohl von Comics als auch von klassischer Kinder- und Jugendliteratur wie Karl May, Grimms Märchen, Hauffs Märchen, Rübezahl, Till Eulenspiegel, Nibelungen, Thüringische Fabeln, Wilhelm Busch sowie viele Kinderbücher aus der DDR, darunter absolute Bestseller wie Lütt Matten oder Alfons Zitterbacke (der auch verfilmt wurde). Leider neigte meine Mutter nicht zuletzt aus Platzgründen dazu, meine gesammelten Werke immer mal wieder über einen Gebrauchtwarenladen, mit dessen Inhaberin sie befreundet war, weiterzuveräußern. So suche ich heute das Buch "Thüringische Fabeln" aus DDR- Produktion der Mittsechziger, ohne bisher einen Treffer gelandet zu haben. Das Werk könnte aus einem Kleinverlag stammen, die es Mitte der 60er ja noch im Arbeiter- und Bauernstaat gab.

    7

    Samstag, 16. Februar 2019, 16:25

    Buchhandlungen in Braunschweig und Hannover

    Hallo Chrissie,
    Braunschweig ist nicht ganz mein Jagdrevier, aber die Buchhandlungen in Hannover kannte ich recht gut.
    Leider ist davon in der City dank Amazon & Co. in den letzten 20 Jahren nicht mehr allzu viel übriggeblieben. Der letzte Mohikaner ist Schmorl und Seefeld, die allerdings vor einigen Jahren von der Hugendubel- Kette übernommen wurden. Ansonsten tut sich buchhändlerisch im Innenstadtbereich nicht mehr viel.
    Im Drachentöterhaus versuchten sich seit der Brinkmann- Schließung nach der Jahrtausendwende Weiland und Lehmann´s als Sortimentsbuchhändler, haben aber auch bereits wieder zugunsten einer Rossmann- Filiale dichtgemacht. Laut Auskunft des Geschäftsführers erwirtschafte der Laden jahrelang eine rote Null, und irgendwann mußte das Mutterhaus notgedrungen die Reißleine ziehen.
    Ladenmieten sind in der Hannover- City sündhaft teuer, und viele Sortimentsbuchhandlungen erwirtschaften heute einfach nicht mehr die notwendigen Umsätze. Schade drum, aber so ist der Lauf der Zeit.

    8

    Sonntag, 17. Februar 2019, 01:36

    RE: Buchhandlungen in Braunschweig und Hannover

    Hallo fareast_de,
    das ist wirklich jammerschade, aber leider auch der Lauf der Dinge hier in den USA. Barnes & Noble hat viele grosse independent bookstores in den idyllischen Kleinstaedten in Neuengland verdraengt.
    Ich war total geschockt, als wir 2015 waehrend unserer Deutschlandreise in Hamburg einkaufen gingen, und ich in der Grosse Bleichen feststellen musste, dass es die riesige Thalia Buchhandlung nicht mehr gibt (stattdessen war da die 402. Boutique untergebracht, als ob es davon nicht eh schon viel zuviele in HH gibt?).

    In der Thalia Buchhandlung kaufte ich mir bis zur Auswanderung jeden Monat mehrere Buecher, und freute mich auch ueber die vielen Verlagsbroschueren, die dort immer auslagen.
    Verlagsbroschueren kennt man hier in den USA nicht, jedenfalls kommt man nicht an sie heran (auf der Frankfurter Buchmesse mag es sie ja noch geben). Und so werde ich nie auf neue Autoren aufmerksam, finde lediglich Jahr fuer Jahr in amazon.com heraus, was meine 30+ Lieblingsautoren Neues geschrieben haben. So schneiden sich die Verlage natuerlich ins eigene Fleisch.
    An Schmorl & Seefeldt und Sachse & Heinzelmann kann ich mich noch aus den 70er und 80er Jahren erinnern, ehe wir nach Westfalen zogen. Das Drachentoeterhaus sagt mir allerdings nichts.
    Ob es die Parfuemerie Liebe und die Hollaendische Kakaostube wohl noch gibt?
    Hugendubel kenne ich aus Muenchen.
    Hallo Chrissie,
    Braunschweig ist nicht ganz mein Jagdrevier, aber die Buchhandlungen in Hannover kannte ich recht gut.
    Leider ist davon in der City dank Amazon & Co. in den letzten 20 Jahren nicht mehr allzu viel übriggeblieben. Der letzte Mohikaner ist Schmorl und Seefeld, die allerdings vor einigen Jahren von der Hugendubel- Kette übernommen wurden. Ansonsten tut sich buchhändlerisch im Innenstadtbereich nicht mehr viel.
    Im Drachentöterhaus versuchten sich seit der Brinkmann- Schließung nach der Jahrtausendwende Weiland und Lehmann´s als Sortimentsbuchhändler, haben aber auch bereits wieder zugunsten einer Rossmann- Filiale dichtgemacht. Laut Auskunft des Geschäftsführers erwirtschafte der Laden jahrelang eine rote Null, und irgendwann mußte das Mutterhaus notgedrungen die Reißleine ziehen.
    Ladenmieten sind in der Hannover- City sündhaft teuer, und viele Sortimentsbuchhandlungen erwirtschaften heute einfach nicht mehr die notwendigen Umsätze. Schade drum, aber so ist der Lauf der Zeit.

    9

    Sonntag, 17. Februar 2019, 16:54

    Die Holländische Kakaostube in Hannover

    Hallo Chrissie,
    das Positive vorweg: ja, es gibt sie noch, die Holländische Kakaostube in Hannover ! Sie ist eine der wenigen Traditionseinrichtungen im Zentrum, die den Bombenkrieg überdauert hat, und wird bis heute von Touristen und Einheimischen immer noch gerne angenommen. Hervorragende Produktqualitäten zu allerdings entsprechenden Preisen verbinden sich dort mit einer gemütlichen familiären Atmosphäre.
    Ansonsten sind die inhabergeführten Einzelhandelsgeschäfte in den letzten 20 Jahren weitgehend anonymen Filialketten gewichen, da nur die noch die horrenden Mieten bezahlen können. Leider ist dadurch auch die Struktur der Läden in deutschen Städten weitgehend austauschbar geworden.
    Wenn Du Dich in den 80ern öfter in Hannover aufgehalten hast, könnten wir uns durchaus mal über den Weg gelaufen sein. Vielleicht auf dem ältesten Flohmarkt Deutschlands am Leineufer ?

    10

    Sonntag, 17. Februar 2019, 19:23

    RE: Die Holländische Kakaostube in Hannover

    Ja, Samstagmorgens gegen 6 Uhr waren wir immer wieder mal auf dem Flohmarkt am Leineufer, haben dort auch zweimal selbst verkauft (allerdings gegen den erbitterten Widerstand der anderen Flohmarktbetreiber).
    Schlimm, wie aggressiv manche Menschen sich verhalten!
    Dort kaufte ich mir viele alte Kinderbuecher, die ich aus meiner Kindheit wiedererkannte.
    Ich wusste nicht, dass das der aelteste Flohmarkt Deutschlands ist. Seit wann gibt es ihn denn?
    Ich erinnere mich nur, dass es in Braunschweig so um 1975/1976 mit Flohmaerkten losgegangen ist. Auch die Mensa hatte einen Flohmarkt.

    Mein erster Ex-Mann und ich haben auf dem Leineufer Flohmarkt 1996 einen Ueberseekoffer erstanden, in den wir dann unsere HiFi Anlage steckten. In die Schubladen des Ueberseekoffers legten wir unsere CD Sammlung, nach Genres getrennt.
    Gibt es die Parfuemerie Liebe eigentlich noch? Die war ganz in der Naehe der Hollaendischen Kakaostube (schoen, dass die es ueberstanden hat im Gegensatz zur Milkshake Bar am Aegi, die Dieter Zimmer noch in seinem autobiographischen Buch "Alles in Butter" erwaehnte).
    Hallo Chrissie,
    das Positive vorweg: ja, es gibt sie noch, die Holländische Kakaostube in Hannover ! Sie ist eine der wenigen Traditionseinrichtungen im Zentrum, die den Bombenkrieg überdauert hat, und wird bis heute von Touristen und Einheimischen immer noch gerne angenommen. Hervorragende Produktqualitäten zu allerdings entsprechenden Preisen verbinden sich dort mit einer gemütlichem familiären Atmosphäre.
    Ansonsten sind die inhabergeführten Einzelhandelsgeschäfte in den letzten 20 Jahren weitgehend anonymen Filialketten gewichen, da nur die noch die horrenden Mieten bezahlen können. Leider ist dadurch auch die Struktur der Läden in deutschen Städten weitgehend austauschbar geworden.
    Wenn Du Dich in den 80ern öfter in Hannover aufgehalten hast, könnten wir uns durchaus mal über den Weg gelaufen sein. Vielleicht auf dem ältesten Flohmarkt Deutschlands am Leineufer ?

    11

    Sonntag, 17. Februar 2019, 20:02

    Flohmarkt Hannover

    Hi Chrissie,
    der Flohmarkt am Leineufer in Hannover soll bereits 1967 von einem Herrn Schamuhn ins Leben gerufen worden sein. Ich bin im Wintersemester 1980/81 zwecks Studium in der Leinestadt gelandet und habe den Markt insbesondere in den 80er/ 90er Jahren mehr oder weniger regelmäßig besucht. 1994 haben wir auch "beschickt". Leider kann ich deine negativen Erfahrungen, die du dort als Verkäuferin gemacht hast, nur voll bestätigen. Was sich dort teilweise an kleinkariertem Futterneid seitens "etablierter" Beschicker breitgemacht hat, spottete jeder Beschreibung. In den 90ern hat der Vorstand des Jazz- Clubs Hannover, Mike Gehrke, die Veranstaltung von der Stadt übernommen, was dem Markt nicht gutgetan hat. Man ging immer mehr zu einem Profimarkt über, da man eine größere Planungssicherheit haben wollte. Das Ende vom Lied war, daß viele Privatbeschicker nicht zuletzt durch Kungeleien und Benachteiligungen seitens der Aufsicht vergrault wurden und schließlich immer die gleichen Halb- und Vollprofis am gleichen Platz standen. Newcomern wurden dann gelegentlich auch schon mal die Tapeziertische in die Leine geworfen, wenn sie nicht parierten. Harte Bandagen also, die so manchen davon abgehalten haben, dort vorstellig zu werden.
    Nach der Jahrtausendwende hat die Stadt dann wieder die Leitung übernommen und wollte frischen Wind in die Veranstaltung bringen. Das ist ihr aber nur zu einem kleinen Teil gelungen. Eine "Künstlerecke" wurde im unteren Bereich eingerichtet, die jahrelang vor sich hinkümmerte. Andere geplante Neuerungen, z.B. kostenfreie Stellplätze für Kinder, wurden nie umgesetzt. Dazu kam die zunehmende Konkurrenz anderer Märkte, allen voran dem in Langenhagen, der jede Menge Platz bietet und wo keine Parkplatzprobleme bestehen wie in den beengten Verhältnissen am Leineufer. Seit rund zwanzig Jahren ist das übervolle Gedränge der Besucher am Leineufer um die Mittagszeit daher auch weitgehend Geschichte.
    Kurz, seit den 70er/80er Jahren ist der Flohmarkt am Leineufer mehrfach mutiert: vom Spaßmarkt über den Profimarkt zum heutigen Profi- und Armeleutemarkt, der nur noch ein Schatten seiner ehemaligen Größe ist.
    Bessere Anbieter sind in den letzten Jahrzehnten zunehmend in die Antikmärkte abgewandert, so daß die Flohmärkte immer mehr zur "Resterampe" degradiert wurden.
    Die Parfümerie Liebe in der Karmarschstraße gibt es heute wohl immer noch, ich war dort allerdings nie persönlich.

    12

    Montag, 18. Februar 2019, 01:23

    RE: Flohmarkt Hannover

    Hi fareast_de,
    das ist ja wirklich hochinteressant, dass wir dieselben negativen Erfahrungen gemacht haben, auf dem Flohmarkt am Beginenturm Sachen zu verkaufen.
    Das mit unseren Tapeziertischen haben sie zwar auch versucht, aber wir wehrten uns (ich lasse mich nicht so leicht einschuechtern und hasse Ungerechtigkeit, immerhin hatten wir uns vorher bei der Stadt Hannover erkundigt, wann man da sein muss, um seine(n) Tapeziertisch(e) aufzubauen).

    Zum Glueck kam dann eine Flohmarkt-Aufsicht vorbei, und so mussten uns die alteingessessenen Flohmarktverkaeufer grollend unsere Sachen aufbauen lassen.
    Aber ich fand ihr Verhalten fast ans Kriminelle grenzend.
    Hi Chrissie,
    der Flohmarkt am Leineufer in Hannover soll bereits 1967 von einem Herrn Schamuhn ins Leben gerufen worden sein. Ich bin im Wintersemester 1980/81 zwecks Studium in der Leinestadt gelandet und habe den Markt insbesondere in den 80er/ 90er Jahren mehr oder weniger regelmäßig besucht. 1994 haben wir auch "beschickt". Leider kann ich deine negativen Erfahrungen, die du dort als Verkäuferin gemacht hast, nur voll bestätigen. Was sich dort teilweise an kleinkariertem Futterneid seitens "etablierter" Beschicker breitgemacht hat, spottete jeder Beschreibung. In den 90ern hat der Vorstand des Jazz- Clubs Hannover, Mike Gehrke, die Veranstaltung von der Stadt übernommen, was dem Markt nicht gutgetan hat. Man ging immer mehr zu einem Profimarkt über, da man eine größere Planungssicherheit haben wollte. Das Ende vom Lied war, daß viele Privatbeschicker nicht zuletzt durch Kungeleien und Benachteiligungen seitens der Aufsicht vergrault wurden und schließlich immer die gleichen Halb- und Vollprofis am gleichen Platz standen. Newcomern wurden dann gelegentlich auch schon mal die Tapeziertische in die Leine geworfen, wenn sie nicht parierten. Harte Bandagen also, die so manchen davon abgehalten haben, dort vorstellig zu werden.
    Nach der Jahrtausendwende hat die Stadt dann wieder die Leitung übernommen und wollte frischen Wind in die Veranstaltung bringen. Das ist ihr aber nur zu einem kleinen Teil gelungen. Eine "Künstlerecke" wurde im unteren Bereich eingerichtet, die jahrelang vor sich hinkümmerte. Andere geplante Neuerungen, z.B. kostenfreie Stellplätze für Kinder, wurden nie umgesetzt. Dazu kam die zunehmende Konkurrenz anderer Märkte, allen voran dem in Langenhagen, der jede Menge Platz bietet und wo keine Parkplatzprobleme bestehen wie in den beengten Verhältnissen am Leineufer. Seit rund zwanzig Jahren ist das übervolle Gedränge der Besucher am Leineufer um die Mittagszeit daher auch weitgehend Geschichte.
    Kurz, seit den 70er/80er Jahren ist der Flohmarkt am Leineufer mehrfach mutiert: vom Spaßmarkt über den Profimarkt zum heutigen Profi- und Armeleutemarkt, der nur noch ein Schatten seiner ehemaligen Größe ist.
    Bessere Anbieter sind in den letzten Jahrzehnten zunehmend in die Antikmärkte abgewandert, so daß die Flohmärkte immer mehr zur "Resterampe" degradiert wurden.
    Die Parfümerie Liebe in der Karmarschstraße gibt es heute wohl immer noch, ich war dort allerdings nie persönlich.