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    Mittwoch, 3. Oktober 2012, 20:11

    Deutscher Nationalfeiertag

    Der "Tag der Deutschen Einheit" am heutigen 3. Okt. ist seit 1990 der deutsche Nationalfeiertag und erinnert an den Beitritt von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen zur Bundesrepublik am 3. Okt. 1990.

    Doch auch schon davor feierten wir einen "Tag der deutschen Einheit", allerdings noch mit einem kleinen d. Es war der 17. Juni, der seit 1954 zum Gedenken an den (niedergeschlagenen) Volksaufstand in der DDR am 17. Juni 1953 in der Bundesrepublik gesetzlicher Feiertag war.

    Dadurch wurde 1990 die deutsche Einheit zweimal gefeiert.

    In der DDR war der "Tag der Republik" am 7. Okt., der Tag der Staatsgründung im Jahr 1949, bis 1989 der Nationalfeiertag.

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    Donnerstag, 4. Oktober 2012, 17:49

    Deutsche Nationalfeiertage in früheren Jahrzehnten

    Bis 1945 wurde am 20. April auch gefeiert, nämlich der Geburtstag des "Führers". Ich kannte dieses Datum schon als Kind, bedingt durch meine Briefmarkensammelei. In den letzten Jahren habe ich das Datum spaßeshalber unter Kollegen, Freunden und Bekannten gelegentlich in den Raum fallen lassen, erstaunlicherweise konnten ca. 80 % der Angesprochenen völlig generationenunabhängig das entsprechende "Ereignis" zuordnen. Manche Daten halten sich eben sehr hartnäckig.

    In der Generation unserer Groß- und Urgroßeltern wurde bis zum Ende des Kaiserreiches der 27. Januar gefeiert, es handelte sich um "Kaisers Geburtstag" nämlich den Wilhelms II., geboren 1859, gestorben 1941. Daneben gab es den "Sedanstag" , bezogen auf den größten militärischen Erfolg des deutschen Heeres im Krieg 1870/71 und der nachfolgenden nationalen Einigung. In vielen deutschen Städten gab oder gibt es eine Sedanstraße.

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    Dienstag, 9. Oktober 2012, 07:11

    RE: Deutsche Nationalfeiertage in früheren Jahrzehnten

    Bis 1945 wurde am 20. April auch gefeiert, nämlich der Geburtstag des "Führers". Ich kannte dieses Datum schon als Kind, bedingt durch meine Briefmarkensammelei. In den letzten Jahren habe ich das Datum spaßeshalber unter Kollegen, Freunden und Bekannten gelegentlich in den Raum fallen lassen, erstaunlicherweise konnten ca. 80 % der Angesprochenen völlig generationenunabhängig das entsprechende "Ereignis" zuordnen. Manche Daten halten sich eben sehr hartnäckig.

    In der Generation unserer Groß- und Urgroßeltern wurde bis zum Ende des Kaiserreiches der 27. Januar gefeiert, es handelte sich um "Kaisers Geburtstag" nämlich den Wilhelms II., geboren 1859, gestorben 1941. Daneben gab es den "Sedanstag" , bezogen auf den größten militärischen Erfolg des deutschen Heeres im Krieg 1870/71 und der nachfolgenden nationalen Einigung. In vielen deutschen Städten gab oder gibt es eine Sedanstraße.

    Führers Geburtstag finde ich nicht erwähnenswert, solche Daten sollte man vergessen!! Jede Erinnerung an diese Verbrecher ist eine weitere Schmach für die Opfer des 3. Reiches.

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    Dienstag, 9. Oktober 2012, 21:17

    Mein lieber Bernie, bei aller persönlichen Betroffenheit solltest Du realisieren, daß Du mit Deinen Äußerungen nicht mehr und nicht weniger für die Einführung einer MEINUNGSDIKTATUR plädierst. Es geht hier nicht um die Verherrlichung eines Diktators, sondern um die Schilderung historischer Sachverhalte ! Wenn Dir das nicht gefällt, akzeptiere ich das, erwarte aber auch von Dir ein gerüttelt Maß demokratischer Fairneß, für die Du ja laut Deinen Einlassungen vehement eintrittst. Freiheit ist auch immer die Freiheit des Andersdenkenden !

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    Donnerstag, 18. Oktober 2012, 11:08

    In der Tat hat Deutschland mit seinen Nationalfeiertagen wenig Glück gehabt. Da haben es die Amerikaner oder Franzosen schon besser, die ihre Nationalfeiertage schon seit über 200 Jahren am selben Tag feiern können. Abgesehen von den vielen Nationalfeiertagen hat sich zumindest im letzten Jh. der 9.November als "Tag der Deutschen" angeboten. (Ende 1. Weltkrieg 1918, Kristallnacht 1938, Wende in der DDR 1989) Die Ereignisse geben sowohl Anlass zu traurigen Gedenken als auch Hoffnung auf eine Wende zum Besseren und eine bessere Zukunft.

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    Donnerstag, 18. Oktober 2012, 17:33

    Nationale Identität in anderen Ländern

    Franzosen, Briten und Amerikaner pflegen in ihrer überwiegenden Mehrheit ein völlig anderes Nationalbewußtsein als wir Deutschen. Zumindest die beiden erstgenannten hatten sehr früh geeinte Nationalstaaten, sehen ihre Entwicklungsgeschichte als Nation überwiegend positiv und pflegen ihre nationalen Erinnerungen. Wir Deutschen sind als geeinter Nationalstaat erst sehr spät (1871) in das "Konzert der Nationen" eingetreten und wurden, insbesondere von den Briten, seit ca. 1900 als unliebsame Handelskonkurrenz wahrgenommen. Durch zwei verlorene Weltkriege und das NS-Regime gab es bei der Mehrheit der Deutschen einen Bruch in der nationalen Identität, verstärkt noch durch die 68er Ideologie. Bis zum heutigen Tag gibt es in Deutschland daher Tabubereiche, bei deren Verletzung durchaus ernsthafte Konsequenzen folgen können. Das Beispiel Eva Herman dürfte ja hinreichend bekannt sein.