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    Freitag, 12. November 2021, 21:15

    Die Zeiten ändern sich oder : Über den Niedergang der Kaufhäuser

    Viele Angehörige meiner Generation werden sich noch daran erinnern, daß die traditionellen Kaufhäuser von den 50ern bis in die 70er Jahre sowohl das Bild der Innenstädte als auch die Einkaufsgewohnheiten breiter Bevölkerungskreise zumindest in den Großstädten bestimmten. Veranstaltungen wie Sommer- oder Winterschlußverkäufe galten über lange Jahre als Events, die zu Menschentrauben vor den Eingängen und zu regelrechten "Schlachten" an den Wühltischen von Karstadt, Kaufhof und Horten führten. Wie konnte es dann zu dem allmählichen Niedergang der Konsumpaläste kommen ?
    Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen. "Alles unter einem Dach" war einst der Anspruch, mit dem die großen Einkaufspaläste aufwarten konnten. Doch diese Vielfalt ist den vergangenen Jahrzehnten sukzessive verloren gegangen. Heute findet der Verbraucher in vielen Fällen nur noch Mode und Kosmetik, und daneben vielleicht noch eine Haushaltswaren- und Lebensmittelabteilung. Ein Grund für diese Beschränkung ist der knallharte Branchenwettbewerb, der dazu führte, daß eine zunehmende Anzahl von Produktgruppen für den "Generalisten" Kaufhaus einfach unrentabel wurden und daher aus dem Sortiment genommen wurden.
    Das Leben schwer machten den Warenhäusern darüber hinaus zahlreiche Billiganbieter wie C&A, H&M und Primark, die sich in den vergangenen Jahrzehnten mit rasch wechselnden Kollektionen zu Schnäppchenpreisen einen immer größeren Anteil des hart umkämpften Textilmarktes gesichert haben. Insbesondere bei jüngeren Konsumenten mit begrenztem Budget sind die klassischen Kaufhäuser daher oft nur zweite bis dritte Wahl bei der Festlegung ihrer Einkaufstour. Dazu kommen die großen Einkaufszentren, die den Kaufhausketten Paroli bieten. Wie einst die klassischen Warenhäuser bieten sie eine enorme Vielfalt unter einem Dach, nur eben deutlich mehr davon.
    Seit einigen Jahren nagt außerdem der Siegeszug des Onlinehandels an den Umsätzen der Kaufhäuser. Fast zwanzig Prozent der in Deutschland getätigten Textilkäufe landen inzwischen in den Kassen von Online- Händlern wie Amazon oder Zalando. Umsätze, die den traditionellen Kaufhäusern schmerzhaft fehlen.
    In Konsequenz sinkt die Zahl der Warenhäuser seit Jahren. Dazu kamen Managementfehler wie der Versuch des vorletzten Karstadt- Chefs Andrew Jennings, der Warenhauskette im Hauruckverfahren mit einer Flut neuer Modemarken ein trendigeres Image zu verschaffen. Das Ganze erwies sich als fataler Irrweg; Stammkunden wurden vergrault, während es kaum gelang, neue Käufergruppen anzulocken.
    Wie die Zukunft der klassischen Warenhäuser aussehen wird und ob es überhaupt noch eine Zukunft für sie geben wird, bleibt unter den sich rasant wandelnden Rahmenbedingungen mehr als ungewiß. Insbesondere seit Covid steigt der Umsatz des Onlinehandels weiter immens. Der Direktor des Handelsinstituts der Fachochschule Worms, Jörg Funder, äußerte kürzlich in einem Interview, daß es nach seiner Einschätzung auf Dauer nur noch Platz für ca. 50 bis maximal 70 klassische Warenhäuser in Deutschland geben werde.

    www.youtube.com/watch?v=CxL8oEJOHKg

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    Samstag, 13. November 2021, 18:27

    RE: Die Zeiten ändern sich oder : Über den Niedergang der Kaufhäuser

    Wir waren im Oktober 2015 das letzte Mal in Germany, ich wollte mir Klamotten auf der Moenckebergstrasse in Hamburg kaufen. Da gab es immerhin noch Karstadt, das Alsterhaus aka Hertie im Hanseviertel, und ich glaube auch der Kaufhof hat noch existiert.
    Hier in den USA ist es schwieriger, department stores zu finden.

    Zwar leben wir in der zweitgroessten Stadt von Massachusetts (immerhin 180.000 Einwohner), aber es gibt ausser Kohl's und Target keine Kaufhaeuser.
    Beide hatten keine warmen Wollstrumpfhosen in meiner Laenge (anscheinend ist die Mehrzahl der Amerikanerinnen 20 cm kuerzer als ich) und wieder mal blieb uns nichts anderes uebrig, als lange Wollstrumpfhosen im Internet zu bestellen wie auch die meisten anderen Artikel seit Jahren (der Einzelhandel beisst sich wirklich ins eigene Fleisch, und zwingt den frustrierten Verbraucher zu solchen Massnahmen, weil man fast nichts mehr im Geschaeft vor Ort findet).
    Aehnliches passierte mir vor 3 oder 4 Jahren, als ich zur 45 Minuten entfernten Natick Mall fuhr und vergebens Nordstrom, Macy's, Lords & Taylor und andere Kaufhaeuser nach Seidenblusen abgraste. Seidenblusen seien ein Luxusartikel, sowas fuehren sie nicht, wurde ich aufgeklaert. In den 90er Jahren in Hamburg bekam ich Seidenblusen ohne Probleme.
    Schlimmer finde ich ehrlich gesagt das Sterben der Buchhandlungen.
    In Hamburg in der Grosse Bleichen gab es einie riesige Thalia Buchhandlung. Dort fand ich die Buecher, die in den kleinen Buchlaeden leider nie angeboten wurden und die auch nicht in den kostenlosen Broschueren wie Buch Journal und Buch aktuell erwaehnt wurden.
    Als Belohnung wollte ich ganz zum Schluss nach einem langen Einkaufstag im Oktober 2015 zu Thalia, und waere gern dazu bereit gewesen, einige Hundert Euro fuer deutsche Buecher auszugeben, aber Thalia gab es nicht mehr. Darin war die 433. ueberfluessige Mode Boutique untergebracht. Na toll! Davon gibt es ja auch so wenige. :cursing:
    Dafür gibt es eine Vielzahl von Gründen. "Alles unter einem Dach" war einst der Anspruch, mit dem die großen Einkaufspaläste aufwarten konnten. Doch diese Vielfalt ist den vergangenen Jahrzehnten sukzessive verloren gegangen. Heute findet der Verbraucher in vielen Fällen nur noch Mode und Kosmetik, und daneben vielleicht noch eine Haushaltswaren- und Lebensmittelabteilung. Ein Grund für diese Beschränkung ist der knallharte Branchenwettbewerb, der dazu führte, daß eine zunehmende Anzahl von Produktgruppen für den "Generalisten" Kaufhaus einfach unrentabel wurden und daher aus dem Sortiment genommen wurden.
    Das Leben schwer machten den Warenhäusern darüber hinaus zahlreiche Billiganbieter wie C&A, H&M und Primark, die sich in den vergangenen Jahrzehnten mit rasch wechselnden Kollektionen zu Schnäppchenpreisen einen immer größeren Anteil des hart umkämpften Textilmarktes gesichert haben. Insbesondere bei jüngeren Konsumenten mit begrenztem Budget sind die klassischen Kaufhäuser daher oft nur zweite bis dritte Wahl bei der Festlegung ihrer Einkaufstour. Dazu kommen die großen Einkaufszentren, die den Kaufhausketten Paroli bieten. Wie einst die klassischen Warenhäuser bieten sie eine enorme Vielfalt unter einem Dach, nur eben deutlich mehr davon.
    Seit einigen Jahren nagt außerdem der Siegeszug des Onlinehandels an den Umsätzen der Kaufhäuser. Fast zwanzig Prozent der in Deutschland getätigten Textilkäufe landen inzwischen in den Kassen von Online- Händlern wie Amazon oder Zalando. Umsätze, die den traditionellen Kaufhäusern schmerzhaft fehlen.
    In Konsequenz sinkt die Zahl der Warenhäuser seit Jahren. Dazu kamen Managementfehler wie der Versuch des vorletzten Karstadt- Chefs Andrew Jennings, der Warenhauskette im Hauruckverfahren mit einer Flut neuer Modemarken ein trendigeres Image zu verschaffen. Das Ganze erwies sich als fataler Irrweg; Stammkunden wurden vergrault, während es kaum gelang, neue Käufergruppen anzulocken.
    Wie die Zukunft der klassischen Warenhäuser aussehen wird und ob es überhaupt noch eine Zukunft für sie geben wird, bleibt unter den sich rasant wandelnden Rahmenbedingungen mehr als ungewiß. Insbesondere seit Covid steigt der Umsatz des Onlinehandels weiter immens. Der Direktor des Handelsinstituts der Fachochschule Worms, Jörg Funder, äußerte kürzlich in einem Interview, daß es nach seiner Einschätzung auf Dauer nur noch Platz für ca. 50 bis maximal 70 klassische Warenhäuser in Deutschland geben werde.

    www.youtube.com/watch?v=CxL8oEJOHKg

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    Samstag, 13. November 2021, 20:53

    Wechsel des Einkaufsverhaltens

    Der Trend zum Onlinehandel geht unvermindert weiter. Zwar bin ich ein großer Anhänger des Mottos "support your local retail store", aber stundenlanges Herumlaufen mit einem atembehindernden Maullappen geht mir dann doch zu weit.
    Kürzlich war ich nach längerer Zeit mal wieder in der City von Hannover. Ein Trauerspiel: der große Karstadt mitten im Zentrum seit einem Jahr dicht, ebenso der Wurst- Basar am Steintor. Beide Einrichtungen boten eine recht gute "Gastronomie mit Aussicht" zu sehr zivilen Preisen. In der Passerelle eine ganze Reihe von Schließungen, insbesondere Richtung Hauptbahnhof.
    Seidenblusen und -hemden waren, soweit ich mich erinnere, vor rund 30 Jahren groß in Mode, zumal sie recht preisgünstig aus China importiert wurden. Das Ganze verebbte dann auch relativ rasch wieder, vermutlich wegen der sehr speziellen Reinigungsansprüche.
    Das Sterben der Buchhandlungen läuft hier ähnlich ab wie in den USA. Ketten wie Hugendubel dominieren mittlerweile das Geschäft, und selbst die große Bahnhofsbuchhandlung in Hannover hat, sehr zu meiner Überraschung, bereits vor wenigen Jahren dichtgemacht.

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    Sonntag, 14. November 2021, 19:42

    RE: Wechsel des Einkaufsverhaltens

    Uwe, als ich noch bis 2002 in Hamburg im Kinoarchiv arbeitete, bekam ich ueberall an der Moenckebergstrasse ohne Probleme Seidenblusen zu kaufen (ich brachte sie allerdings zur Reinigung, weil ich ungern buegle).
    Selbst online gibt es sie mittlerweile nur noch gebraucht bei eBay.
    Vielleicht ist den Seidenraupen etwas zugestossen?

    Haben Sachse & Heinzelmann und die andere grosse Hannoversche Buchhandlung (die hatten auch einen Doppelnamen) etwa dicht gemacht? Wie schade!!! ;( ;( ;(
    Hugendubel habe ich ein einziges Mal in Muenchen erlebt, das war im Februar 1996, es war fuerchterlich voll. Allerdings gab es darin mehrere Sessel und Sofas, was ich von privaten Buchhandlungen in Braunschweig, Lippstadt, Guetersloh, Paderborn und Hamburg her nicht kannte.
    Die Masken gehen mir auch auf den Wecker, vor allem im Sommer, wenn man darunter schwitzt. In der kalten Jahreszeit nebeln sie einem die Brillenglaeser ein.
    Existiert die Parfuemerie Liebe noch? Und die Hollaendische Kakaostube?

    Und Douglas? Das vermisse ich bis heute (Sephora und Macy's sind kein adequater Ersatz).
    Der Trend zum Onlinehandel geht unvermindert weiter. Zwar bin ich ein großer Anhänger des Mottos "support your local retail store", aber stundenlanges Herumlaufen mit einem atembehindernden Maullappen geht mir dann doch zu weit.
    Kürzlich war ich nach längerer Zeit mal wieder in der City von Hannover. Ein Trauerspiel: der große Karstadt mitten im Zentrum seit einem Jahr dicht, ebenso der Wurst- Basar am Steintor. Beide Einrichtungen boten eine recht gute "Gastronomie mit Aussicht" zu sehr zivilen Preisen. In der Passerelle eine ganze Reihe von Schließungen, insbesondere Richtung Hauptbahnhof.
    Seidenblusen und -hemden waren, soweit ich mich erinnere, vor rund 30 Jahren groß in Mode, zumal sie recht preisgünstig aus China importiert wurden. Das Ganze verebbte dann auch relativ rasch wieder, vermutlich wegen der sehr speziellen Reinigungsansprüche.
    Das Sterben der Buchhandlungen läuft hier ähnlich ab wie in den USA. Ketten wie Hugendubel dominieren mittlerweile das Geschäft, und selbst die große Bahnhofsbuchhandlung in Hannover hat, sehr zu meiner Überraschung, bereits vor wenigen Jahren dichtgemacht.

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    Sonntag, 14. November 2021, 20:32

    Geschäfte in Hannover

    Douglas gibt es nach Auskunft meiner Tochter noch. Bei der Holländischen Kakaostube bin ich mir nicht sicher, ich bin dort seit Jahren nicht mehr vorbeigelaufen.
    Schmorl & v. Seefeld ist bereits vor Jahren von Hugendubel übernommen worden. Bei Sachse & Heinzelmann sehe ich eher schwarz, jedoch lagen die nie auf meiner "Jagdroute". Im Netz findet sich nichts aktuelles mehr.
    Erstaunlich ist, daß selbst der große Kaufhof gegenüber dem Hauptbahnhof mittlerweile zum Verkauf stehen soll. Meines Wissens hat der im Vergleich zum Karstadt immer noch halbwegs rentabel gearbeitet, auch wenn die große Zeit dieser Häuser vorbei ist. Gelegentlich war es schon fast mitleiderregend, an Samstagen durch diese ehemals gut frequentierten Einkaufspaläste zu gehen. Während Geschäfte wie Primark (früher Quelle) proppenvoll waren, konnte man die Kundschaft im Kaufhof oder Karstadt fast an zwei Händen abzählen.

    Ich werde im nächsten Frühjahr mal eine Begehung der City in Angriff nehmen, um zu ergründen, welche Geschäfte noch überlebt haben.

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    Montag, 15. November 2021, 18:04

    RE: Geschäfte in Hannover

    Douglas bot zumindest bis 2002 Gesichtsbehandlungen mit nachfolgendem professionellen Make up an, was ich in Hamburg regelmaessig in Anspruch genommen habe.
    Seit COVID-19 bietet Macy's nicht mehr das free make up bei Clinique an, aber ich hatte Glueck, eine Kosmetikverkaeuferin bei Macy's in Auburn verwies mich an Sephora.
    Nun fahre ich 3 oder 4 Mal im Jahr zu Sephora in der Solomon Pond Mall oder in der Blackstone Mall, wenn es der Anlass verlangt, und lasse mich dort kunstgerecht schminken.
    Aber das tolle umfassende Angebot und die viel kenntnisreicheren Douglas-Angestellten aus Hamburg vermisse ich auch nach 19 Jahren in den USA.
    Hier geraet man bei Macy's oder Nordstrom meist an eine junge Dame, die zuvor sneakers, blue jeans oder Buecher verkauft hat, und sich absolut nicht mit ihrer Kosmetikmarke auskennt.
    Die Hollaendische Kakaostube befand sich neben Parfuemerie Liebe (solche von Douglas unabhaengigen Parfuemerien gab es bereits 2002 in den USA nicht mehr).
    Das Hoechste der Gefuehle ist The Blushing Bee, ein kleiner Kosmetikladen in Holden, der nur Dr. Hauschka Kosmetika fuehrt.

    Ja, das war Schmorl & Seefeldt, die ich meinte. Bis 1996 verbrachte ich dort bei unseren haeufigen Hannover-Besuchen immer viel Zeit, und kaufte mir jedesmal ein paar Buecher.

    In Hamburg gab es ja nur Thalia in der Grosse Bleichen (das war riesig, und dort liess ich regelmaessig Geld, wenn ich mir 4 bis 6 Buecher kaufte), alle anderen Hamburger Buchhandlungen, die ich kannte, waren wesentlich kleiner und entsprechend duerftig war dann auch das Buchangebot, das meist unbekannte Autoren anbot.
    Unser Macy's in Auburn ist auch nie voll, ich wundere mich, wie die finanziell durchhalten, aber ich hoffe, dass sie nicht auch noch schliessen, nachdem Lord & Taylor in der Natick Mall schon vor COVID dicht gemacht hat.
    Eine einzige Kosmetik-Verkaeuferin kuemmert sich bei Macy's in der Regel um 4 oder 5 Kosmetik-Staende gleichzeitig, d. h. sie macht Chanel, Lancôme, Estée Lauder, Clinique und Shiseido gleichzeitig, weil sich mehrere Kosmetik-Verkaeuferinnen offenbar nicht mehr bezahlen lassen.

    Das bedeutet laengere Wartezeiten fuer die Kundinnen. Und der nachteilige Effekt ist halt, dass die Kosmetik-Damen sich absolut nicht mit dem jeweiligen Produkt auskennen. Oft muss ich ihnen zeigen, wo mein gewuenschtes Produkt steht, weil sie es im Regal nicht entdecken.
    Zu Karstadt ging ich in Hamburg aus zwei Gruenden: da gab es preiswerte Videokassetten, und ich liess dort regelmaessig meine Filme entwickeln.

    Ja, lass uns naechstes Jahr bitte wissen, was es noch in Hannover gibt.

    Cafés kennt man ja hier in Massachusetts gar nicht, es gibt lediglich die Cheese Cake Factory in der Natick Mall.

    In Worcester hat wie gesagt die einzige Buchhandlung (Barnes & Noble) letzten Fruehsommer dicht gemacht, nachdem das viel bessere und groessere Borders in Shrewsbury (die eine riesige DVD- und CD Abteilung hatten, was Barnes & Noble ganz abgeht) schon vor 8 oder 9 Jahren seine Pforten fuer immer schloss, und dort nun irgendwelche chicken wings verkauft werden.
    Der Hallmark Laden in West Boylston hat nicht ueberlebt, Papyros war eine gute Alternative fuer pop up greeting cards in der Natick Mall, ist nun aber auch verschwunden.
    Nur unerfreuliche Apotheken wie CVS sind leider immer noch da, mit faulen ApothekenhelferInnen, die einen sowohl am Telefon als auch im Laden ewig warten lassen.
    30 Minuten im waiting loop sind keine Seltenheit...
    Der Kunde ist schon seit vielen Jahren nicht mehr Koenig. ;( ;( ;(
    Douglas gibt es nach Auskunft meiner Tochter noch. Bei der Holländischen Kakaostube bin ich mir nicht sicher, ich bin dort seit Jahren nicht mehr vorbeigelaufen.
    Schmorl & v. Seefeld ist bereits vor Jahren von Hugendubel übernommen worden. Bei Sachse & Heinzelmann sehe ich eher schwarz, jedoch lagen die nie auf meiner "Jagdroute". Im Netz findet sich nichts aktuelles mehr.
    Erstaunlich ist, daß selbst der große Kaufhof gegenüber dem Hauptbahnhof mittlerweile zum Verkauf stehen soll. Meines Wissens hat der im Vergleich zum Karstadt immer noch halbwegs rentabel gearbeitet, auch wenn die große Zeit dieser Häuser vorbei ist. Gelegentlich war es schon fast mitleiderregend, an Samstagen durch diese ehemals gut frequentierten Einkaufspaläste zu gehen. Während Geschäfte wie Primark (früher Quelle) proppenvoll waren, konnte man die Kundschaft im Kaufhof oder Karstadt fast an zwei Händen abzählen.

    Ich werde im nächsten Frühjahr mal eine Begehung der City in Angriff nehmen, um zu ergründen, welche Geschäfte noch überlebt haben.