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    Gestern, 13:57

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Die rauhen Jahre - 1977 bis 1980

    Zwar paßt es nicht ganz in diesen Thread, ich wurde aber mehrfach darauf angesprochen, wie es mir denn in den Jahren "nach´m Abi" so ergangen sei. Nun, bereits unsere Studienrätin im Deutsch- Leistungskurs, Frau Dr. Hanni Schulze, hatte uns Oberschüler mehrfach darauf hingewiesen, daß die "rauhen Jahre" nach Abschluß unserer Schulzeit erst noch auf uns zukommen würden. Wie recht sie hatte, eben diese Erfahrungen mußte ich dann auch machen. Im Sommer 1976 hatte ich mir vorgenommen, nach dem Absch...

    Samstag, 24. September 2022, 14:43

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    The American Corner - Der ermordete Präsident: William McKinley

    Auf Briefmarken und weiteren Memorabilien der USA des frühen 20. Jahrhunderts wurde der 25. Präsident der Vereinigten Staaten quasi in einer Art Märtyrerverehrung vielfach verewigt. Trotz seiner relativ kurzen Amtszeit zwischen 1897 und 1901 ereignete sich in diesem Zeitrahmen für die weitere Entwicklung der USA bedeutendes . So begab sich mit dem Krieg gegen Spanien im Jahre 1898 auch Amerika auf den Pfad der imperialistischen Annektionen. Auch wurde der Goldstandard gegen den ausdrücklichen Wi...

    Samstag, 24. September 2022, 13:09

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Theodor Roosevelt und der Teddybär

    Über diese Geschichte kursieren verschiedene Versionen. Am plausibelsten ist diese: Theodor Roosevelt war anläßlich eines Grenzstreits zwischen den Staaten Louisiana und Mississippi in diesem Gebiet unterwegs und begab sich dort auch auf eine Bärenjagd. Bis auf ein mutterloses Jungtier war ihm jedoch kein Jagdglück vergönnt, und das Jungtier wurde selbstredend verschont. Diese Begebenheiten wurden auch von einem Zeichner festgehalten und später in verschiedenen Zeitungen veröffentlicht. Anläßlic...

    Freitag, 23. September 2022, 12:52

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    The American Corner - Der Cowboy im Weißen Haus: Theodore Roosevelt

    Um 1900 waren die USA auf dem besten Weg zu einer wirtschaftlichen Supermacht. In diesem Zeitrahmen fand eine regelrechte Masseneinwanderung statt, teilweise aus Ländern, die nicht jedem "altansässigen" Amerikaner behagten. Der Städtebau boomte, man stand kurz davor, in Metropolen wie New York die ersten "skyscraper" zu errichten, ja man kann von den rund 20 Jahren vor dem Ersten Weltkrieg von einer regelrechten Urbanisierung des Landes sprechen. Begründet wurde dies vor allem durch die rasche I...

    Freitag, 16. September 2022, 14:23

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Historisches Blechspielzeug - Die Geschichte der Firma Blomer & Schüler

    Blomer & Schüler gehörte zu den allgemein weniger bekannten Unternehmen, das zwischen 1919 und 1974 Blechspielzeug produzierte. Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1919 in Nürnberg durch Richard Blomer und Leonhard Schüler. Beide Firmengründer arbeiteten vorher in der kaufmännischen Verwaltung resp. im Vertrieb der Bayerischen Metallwarenfabrik GmbH, Nürnberg. Anfangs wurden nur Drehstifte, später auch Laufwerke für andere Spielzeughersteller produziert. Nach der Hyperinflation von 1923 erf...

    Donnerstag, 15. September 2022, 13:07

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Historisches Blechspielzeug - Die Geschichte der Firma Georg Köhler (GKN)

    Das Unternehmen mit dem charakteristischen Firmenlogo wurde vor allem durch zahlreiche, bewegliche Tierfiguren aus gestanztem und lithographiertem Blech bekannt. Ich meine mich dunkel erinneren zu können, in meiner frühen Kindheit auch ein aufziehbares, pickendes Hühnerküken besessen zu haben, bin mir aber dessen nicht mehr völlig sicher. Auf jeden Fall waren mir die beweglichen Tierfiguren aus Blech durch die Auslagen in den Spielwarenabteilungen der Kaufhäuser durchaus noch bekannt. Die Firma ...

    Mittwoch, 14. September 2022, 15:09

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Historisches Blechspielzeug - Die Geschichte der Firma Schröder (Wilesco)

    Die kleinen Dampfmaschinen aus Blech waren mir in den 60ern durch die Auslagen in den Spielwarengeschäften und Warenhäusern durchaus wohlbekannt und wohl in diesem Zeitrahmen auch durchaus "Objekte der Begierde". Leider kam ich nie in den Genuß eines dieser Objekte, wohl weil meine Mutter Angst hatte, daß ich ihr die Wohnung damit "zuqualmen" könnte. Wie auch immer: ein Großteil der heute noch existierenden Modelldampfmaschinen wurde und wird von der Firma Wilhelm Schröder GmbH & Co., besser bek...

    Dienstag, 13. September 2022, 15:19

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Historisches Blechspielzeug - Die Geschichte der Firma Schuco

    Vielen ist die Marke Schuco heute vor allem durch seine hochwertigen Modellautos aus Zinkdruckguss bekannt. Weniger bekannt ist, daß die Firma auch ein nicht unbedeutender Hersteller von Blechspielzeug und selbst von Puppen war. Gegründet wurde Schuco bereits im Jahre 1912 von Heinrich Schreyer und Heinrich Müller in Nürnberg. Müller war gelernter Werkzeugmacher und hatte vorher bereits für das Spielwarenwerk Bing gearbeitet. Schreyer schied 1918 wieder aus dem Unternehmen aus, ihn ersetzte als ...

    Montag, 12. September 2022, 15:58

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Historisches Blechspielzeug - Die Geschichte der Brüder Einfalt (Technofix)

    Als Kind der 60er Jahre lernte ich natürlich auch noch Blechspielzeug kennen. Dies allerdings, abgesehen von einem Brummkreisel in meiner frühen Kindheit, nur vom Anschauen in Kaufhäusern und Spielzeuggeschäften, denn mein damaliges Interesse galt vornehmlich Kinderbüchern, Comics und Aufstellfiguren, die damals schon ausschließlich aus diversen Kunsstoffen wie PVC (Höfler) oder Polystyrol (Hausser) gefertigt wurden. Nach heutigem Kenntnisstand wurde das erste Blechspielzeug im 19. Jahrhundert v...

    Samstag, 10. September 2022, 16:38

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Vom Gymnasium zur Volksschule und wieder aufs Gymnasium

    Am bedauerlichsten fand ich damals, daß die jungen Gymnasiasten, die es dort nicht schafften, direkt wieder zur Volksschule zurückversetzt wurden und dort zunächst wohl auch verblieben. Allerdings bestand einige Jahre später durch die Oberstufenreform die Möglichkeit, nach der zehnten Klasse Hauptschule aufs Gymnasium zu wechseln, sofern die Noten stimmten und/oder Empfehlungen ausgesprochen wurden. Das empfand ich nun wieder als ungerecht, da die Leistungsanforderungen auf der Hauptschule wesen...

    Samstag, 10. September 2022, 16:21

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Olympia ´72

    Insbesondere die Zeltdacharchitektur hatte schon was, sie wurde unter anderem auch auf dem Briefmarkenblock von 1972 verewigt. Sehr gut sahen auch viele der Werbeplakate mit Anklängen an die damals sehr moderne Pop- Art aus. Das Maskottchen "Olympia- Waldi" scheint dagegen nicht der übermäßig große Renner gewesen zu sein. Olympia- Memorabilien von 1972 stellen heute ein eigenständiges Sammelgebiet dar und können durchaus ordentliche Preise erzielen.

    Mittwoch, 7. September 2022, 18:16

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Zwomal die Fünfte und Sarkome

    Die "Fünfte" habe ich auf Anraten meiner Lehrer auch zweimal absolviert. Einmal als Übergangshalbjahr auf der ev. Volksschule, bedingt durch das vorausgegangene Kurzschuljahr, und dann als volles Schuljahr auf der Realschule. Ich hätte zwar auch von der "verkürzten Fünften" direkt auf die Sechste der Realschule gehen können, doch die Lehrer rieten meinen Eltern wegen der deutlich erhöhten Leistungsanforderungen dringlichst davon ab. Womit sie völlig recht hatten. Einige Mitschüler mit besonders ...

    Dienstag, 6. September 2022, 13:20

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    München ´72

    Die Olympischen Spiele in München vom Sommer 1972 waren in doppelter Hinsicht für mich ein tragisches Ereignis. Zum einen wegen der Geiselnahme vom 5. September, die in einer Katastrophe endete, und zum anderen wegen des Todes meiner Mutter, die ebenfalls während der Olympiade 1972 verstarb. Nicht verstanden habe ich damals wie heute den Aufruf des IOC- Präsidenten Avery Brundage, "The Games must go on !". Sinnvoller wäre meines Erachtens ein kompletter Abbruch der Veranstaltung gewesen; dem sta...

    Sonntag, 4. September 2022, 16:35

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Geschlechtertrennung

    In den 60er Jahren tickten die Uhren noch ein wenig anders, Chrissie. Wohl gab es an unserer Grundschule unterrichtende Damen, die fehlten allerdings bis ca. 1970 völlig an unserer "Realschule für Jungen". Erst Anfang der 70er kam mit Heidi Danckwerths die erste Frau an diese Einrichtung. Sie hatte es anfangs alles andere als leicht, denn wir Jungs waren auf stramme Autoritäten sozialisiert und übertönten Heidis Unterrichtsversuche mit einem vielstimmigen Gebrüll, während die ruhigeren unter uns...

    Donnerstag, 1. September 2022, 21:22

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Lehrermangel

    Das Stichwort vom akuten oder latenten Lehrermangel begleitete mich durch meine komplette Schulzeit zwischen 1963 und 1976. Das Seltsame daran war, daß in diesem Zeitrahmen zwar kurzfristig Kurzschuljahre eingeführt wurden oder bestimmte Fächer zeitweise nicht unterrichtet werden konnten, daß aber nach meiner Erinnerung "an der Unterrichtsfront" nie auch nur eine Stunde ausfiel. Lediglich in einem einzigen Fall ist es während meiner Mittelschulzeit vorgekommen, daß unser Englisch- und Französisc...

    Mittwoch, 31. August 2022, 21:56

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    In der Klasse ganz weit hinten

    Das mit den hinteren Sitzplätzen kam bei mir erst in der 5./6. Klasse Realschule, als wir in Hans Stein einen recht strengen älteren Klassenlehrer hatten, vor dem wir uns bei seinem Erscheinen erheben mußten und der mit seinem Baststock bei berechtigten Anlässen auch noch "Hoonig", das waren jeweils zehn Hiebe auf´s Hinterteil, verteilte. Bei 42 Jungs Klassenstärke in der 5 b blieb ich immer schön auf den hinteren Rängen in Deckung und konnte auf diese Art derartigen Bestrafungen entgehen. Aus d...

    Mittwoch, 31. August 2022, 16:08

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Der pädagogische Ansatz unserer Grundschullehrerin

    Um nicht mißverstanden zu werden, Chrissie: das Prügeln von Kindern war in den 60er Jahren noch gang und gäbe, auch weitere damit verbundene Strafmaßnahmen. So gab es Kiddies, die über Nacht in den Keller gesperrt wurden (einer der "Empfänger" dieser pädagogischen Maßnahme ist ein guter Freund von mir), bis hin zu allen möglichen Utensilien zur "Züchtigung". Bei uns war´s der noch relativ harmlose Teppichausklopfer, bei anderen bereits der schwere Ledergürtel mit Metallschnalle. Erst seit den 70...

    Dienstag, 30. August 2022, 16:45

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Das Ende der Prügelei

    Es ist natürlich enorm schwer, ein derartiges Elternverhalten aus der Ferne und mit diesem zeitlichen Abstand erklären zu wollen, Chrissie. Aber bei derartigen Extremfällen könnte auch ein Hang zum Sadismus dahinterstecken, vielleicht von väterlicher Seite. Aber daß beide Eltern sich daran beteiligen, kenne ich sonst eigentlich nur aus Unterschichtsfamilien. Meist will die Frau ihren ehelichen oder auch nichtehelichen "Kerl" nicht verlieren und duldet daher dessen Ausfälligkeiten. In diesem Zusa...

    Montag, 29. August 2022, 18:22

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Prügel im Elternhaus

    Geschlagen wurde in meinem Elternhaus eigentlich so gut wie nie. Zwar neigte meine Mutter etwas zum Jähzorn, und gelegentlich "rutschte ihr mal die Hand aus", aber das hielt sich alles in einem sehr vertretbaren Rahmen. Mein Vater war dagegen beruflich so eingespannt, daß ich ihn quasi fast nur am Wochenende zu sehen bekam. Geschlagen hat er mich während meiner Kindheit nur ein bis zwei Mal, und an einen der beiden Anlässe kann ich mich noch gut erinnern. Wir saßen am Sonntagstisch, und als Kind...

    Sonntag, 28. August 2022, 21:23

    Forenbeitrag von: »fareast_de«

    Unsere Eltern und Bullies

    Da hattest Du für diese Zeit (70er Jahre) ungewöhnlich strenge Eltern, die vielleicht auch gewissen Kontrollzwängen unterlagen. Aber in dem Alter noch "Durchsuchungen" des Zimmerinventars ? Ein bißchen "weirdo", das Ganze. Bei mir war es eher umgekehrt. Meine Mutter starb sehr früh, und mit 15 bekam ich Kostgeld von meinem alten Herrn und mußte ansonsten weitgehend selber zusehen, wie ich klarkam. Mit 19 machte ich dann mein Abi, und einige Monate später stellte mein Vater die finanziellen Zuwen...